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Freundeskreis Therapeutisches Reiten München e.V.


Was versteht man unter therapeutischem Reiten genau?

Therapeutisches Reiten ist der Oberbegriff für 5 Fachbereiche:

  • Hippotherapie (HT)

  • Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren (HPVR

  • Reiten als Sport für Behinderte (BRS)

  • Ergotherapeutischem Reiten (ET)

  • Psychotherapeutischer Kontext (PTR)

Schema Therapeutisches Reiten

Grafik: © Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V.

HT ist eine krankengymnastische Behandlung auf dem Pferd, die ganz spezifisch und individuell die Bewegung des Pferdes als therapeutischen Reiz einsetzt. Die Therapie wird als Einzelbehandlung von Krankengymnasten mit entsprechender Zusatzausbildung durchgeführt.

   
Die Bewegungen des Pferdes werden zur physiotherapeutischen Behandlung eines Patienten genutzt

HPVR umfasst die pädagogische und psychotherapeutische Behandlung mit dem Pferd. Dabei übernimmt das Pferd die Rolle des Partners und Erziehungshelfers. Diese Therapie wird als Einzel- oder Gruppenbehandlung von Pädagogen/Innen mit entsprechender Zusatzausbildung durchgeführt.

Im BRS betreut ein Reitlehrer mit entsprechender Zusatzqualifikation Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen. Im einzelnen leistet er Hilfestellung bei der Auswahl des geeigneten Pferdes, der Reitweise, der kompensatorischen Hilfsmittel und der Turnierbetreuung.

 
Oberschenkelamputierte Reiterin beim Unterricht

Beim ET handelt es sich um einzelne Ergotherapeutische Behandlungen einer Behandlungsreihe, welche auf oder mit dem Pferd stattfinden.

Der Behandlungsansatz beim PTR ist bei Psychischen Störungen zu suchen.

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             22.04.2008 © 2001 Freundeskreis Therapeutisches Reiten München e.V.